Über uns

Zu früheren Zeiten wurde auf den Höfen oft noch selbst geschlachtet- oder es kam ein Schlachter ins Haus. Diesen Akt durfte jeder durchführen, der wusste, wie es ging.

Heutzutage ist das Schlachten streng geregelt. Nur wer sich als EG-Schlachtbetrieb hat Zertifizieren lassen, darf das Fleisch und seine Produkte auch überregional verkaufen.
Die Regeln sind strikt, sodass Fleischermeister Stefan Schulz in Clenze heute der einzige Schlachtbetrieb im Kreisgebiet ist, der auch im Auftrag von viehhaltenden Betrieben Fleisch schlachten darf, welches verkauft werden soll.

Die Metzgerei begleitet Stefan Schulz schon seit Kinderjahren. Sein Großvater hatte 1906 in Bergen (Dumme) eine Fleischerei betrieben. Seit 1990 ist Stefan Schulz mit seinem Betrieb in Clenze und Bergen präsent.

Heute hat die Stefan Schulz GmbH 16 Mitarbeiter, darunter auch 3 Auszubildende.

Rund 50 Betriebe aus der Region- darunter viele Biohöfe – lassen ihre Tiere bei ihm schlachten und Wurst und Schinken herstellen.
Sie schätzen seine ethische Haltung, die auch bei der Schlachtung gilt: „Auch beim letzten Weg muss man dem Tier Zeit geben, sich vom Körper zu lösen,“ ist Schulz´ Credo.  „Zeit geben, bis der letzte Hauch raus ist. Keine Fließbandschlachtung. Das unterscheidet uns.“

Um die Anforderungen seiner Kunden zu erfüllen, hat Schulz seinen Betrieb für die unterschiedlichen Label zertifizieren lassen- unter anderem Bioland, Demeter sowie für die speziellen Rewe-Rechtlinien.

„Diese Zertifizierungen kosten alljährlich etwa 6000€“, so Schulz. „Man muss schon ein dickes Fell haben, um all diese Zertifizierungsvorschriften mit ihren unterschiedlichen mit ihren unterschiedlichen Kontrollverfahren umsetzen“ Aber Schulz hält durch, denn er macht seinen Job gerne. 
 


Dokumentationen über uns

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_reportage/Kannst-du-ein-Tier-toeten,sendung1001708.html